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Artenvielfalt im "Grünen Klassenzimmer"

Das Seminarfach "Das MK als Umweltschule" hat es sich zur Aufgabe gemacht im Hinblick auf unser 600jähriges Schuljubiläum das Grüne Klassenzimmer (Gieseler/Prinzenweg) ökologisch aufzuwerten (mit Unterstützung des Fachbereiches Stadtgrün der Stadt Braunschweig). Neben einer Kräuter-Blumenwiese, einem Lehrpfad (noch im Bau) wurde eine Benjeshecke aufgebaut. Damit diese Aufwertung des Grünen Klassenzimmers auch unterrichtlich genutzt werden kann, wird von den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern didaktisches Material erarbeitet.

Text und Fotos: S. Schleicher 

Unsere Streuobstwiese am Ringgleis - 2015

An die Spaten – fertig – los! Bei leichtem Nieselregen – also dem besten Pflanzwetter – haben Schülerinnen und Schüler aus zwei 8. Klassen (8c und 8d) und einer AG gemeinsamen mit ihren Lehrern Frau Decker, Herrn Lindner und Frau Altermann Bäume für die Zukunft gepflanzt.

14 Obstbäume, vorwiegend alte Obstsorten, wurden in Kooperation mit der Stadt Braunschweig auf dem Gelände am Ringgleis Celler Straße verteilt. Hier entsteht nun eine Streuobstwiese der ganz besonderen Art. 

Herr Prothe und Herr Niggemeyer von der Stadt begleiteten die Pflanzaktion fachmännisch und erklärten den Schülerinnen und Schülern das richtige Pflanzen. Ein Baumlehrpfad wird von der AG „Pflanzen für die Zukunft“ - und dem Verein AntiRost später noch erstellt. Nachdem alle Bäume gerade ausgerichtet in der Erde standen, übergab Herr Prothe offiziell die Streuobstwiese in die Hände der MK Schüler. 

Wir freuen uns auf die erste Ernte – in einigen Jahren – und versprachen Herrn Prothe und Herrn Niggemeyer, sie zum ersten Pflaumenkuchenessen einzuladen.

Text und Foto: R. Altermann

Hydrobiologische Exkursion zur Wabe - 2015

Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse und Mückenlarven! Das alles und noch viel mehr finden Schülerinnen und Schüler in der Wabe.

Mehr Informationen: hier

In unserem grünen Klassenzimmer wird gepflanzt - 2016

Auf einem kleinen Areal haben alle 5. Klassen jetzt im April Kartoffeln gepflanzt. Gespannt warten wir nun, wann sich die ersten Pflänzchen zeigen. Aber das eigentliche Wunder passiert ja unter der Erde – wenn sich aus einer gepflanzten Kartoffel viele dicke Kartoffeln entwickeln.

Ob Kartoffelsuppe oder Reibekuchen – darüber stimmen wir noch ab.

 

 

Der Bienen-Rap

Ein fächerübergreifendes Projekt zur Bedeutung der Bienen

Summ, summ, summ! Bienchen summ herum! 

Ei, wir tun dir nichts zuleide,
flieg nur aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum! 

Dieses Kinderlied besingt vergangene Zeiten – heute geht es unseren Bienen schlecht!
Die Ausschreibung eines Wettbewerbes des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nahmen drei 7. Klassen zum Anlass, sich über die Bedeutung der Bienen als Bestäuber von 80% unserer Obst- und Gemüsepflanzen Gedanken zu machen. Durch eintönige Landwirtschaft, Insektizide, fehlende Blühstreifen oder die Infektion mit der Varroa Milbe, die ganze Bienenvölker dahinrafft, sind unsere heimischen Bienen stark bedroht.

Wie unsere Welt ohne Bienen aussehen würde – dieses Gedankenexperiment fassten die Schüler und Schülerinnen in Text, Bild und Ton! Ein Rap-Gedicht wurde von der Klasse 7d getextet, dazu wurden Plakate von der 7b gestaltet und die musikalische Vertonung übernahm die Profilklasse Musik. Ein fetziger und rhythmischer Rap entstand:

Wie wäre die Welt ohne Bienen

Ich stehe morgens auf und setz' mich an den Tisch.
Was mach' ich denn nur drauf, auf das Brötchen frisch.
Das Honigglas wär' leer, kein' Kirsch und Aprikose. 
Marmeladen gäb's nicht mehr, zuletzt blieb nur die Zuckerdose. 
Die Welt wär' öd und leer, Gäb' es keine Bienen mehr. 
Drum stoppt die Pestizide, damit ich meinen Honig kriege.

Zur Schule mit dem Radhört ich kein' Vogel singen,
ich säh' nur grünes Gras und keine Blumen schwingen.
Kein Apfel- oder Birnenbaum stünd am Wegesrand,
ich hoff' es ist ein böser Traum in diesem grünen Land.
Die Welt wär' öd und leer gäb' es keine Bienen mehr.
Drum pflanzt an jeder Ecke statt grünem Gras 'ne Hecke. 

Was ess' ich nur zur Mittagsstund'- kann kein Gemüse kochen.
Das ist doch wirklich nicht gesund nur Brot seit vielen Wochen. 
Auf den Feldern wächst viel Mais, hier hungern nicht nur Bienen.
Wir zahlen einen hohen Preis, wenn wir dem Auto dienen.
Die Welt wär' öd und leer gäb' es keine Bienen mehr.
Bei Mais für Bioenergie fehlt jede Ökostrategie!

Wespe, Hummel und Wildbiene, Falter, Käfer gäbs nicht mehr.
Selbst zum sonnigsten Termine, fehlt das Summen doch schon sehr.
Blüten werden nicht bestäubt, den Vögeln fehlt das Futter.
Wir sehen die Zukunft - wie betäubt, die Natur wird immer kaputter.
Die Welt wär öd und leer, gäb es keine Bienen mehr.
Drum schützt die Vielfalt der Natur, es ist zu unserem Wohle nur.

(Leitung: Dr. Renate Altermann, Matthias Stanze, Malte van der Ohe, Kirsten Liebke)