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15.06.2006

MK:return gewinnt den 3. Preis im bundesweiten Umwelt-Wettbewerb

3000 Euro fürs Martino-KatharineumGymnasium gewann im Wettbewerb der Stiftung LesenVon Dieter Schäfer

Erfolg für das Gymnasium Martino-Katharineum (MK) an der Breiten Straße: Die Schüler gewannen den 3. Preis im bundesweiten Umwelt-Wettbewerb der Stiftung Lesen. Die Mädchen und Jungen haben voriges Jahr fast 2000 leere Kartuschen und Toner gesammelt.Mit Beifall begrüßten am Mittag die Gymnasiasten den grünen Sammeldrachen Meike. Der lustige "Angestellte" der Stiftung Lesen brachte einen großen Scheck über 3000 Euro, eine Urkunden und den Pokal. Im vorigen Jahr gewannen die MK-Schüler den 2. Platz.Die Mitarbeiter von "mk-return" arbeiten ehrenamtlich, sämtliche Preisgelder werden für die Schüler ausgegeben. Im vorigen Jahr wurden davon 18 Computer angeschafft. Bundesweit beteiligen sich 12 000 Schulen und 5000 Kindertagesstätten am Wettbewerb.Organisiert wird die Sammelaktion von der vor vier Jahren gegründeten Schülerfirma "mk-return". Zwölf Schüler haben das Unternehmen durchorganisiert und in Geschäftsgebiete aufgeteilt. Sie verhandeln selbstständig mit der Stiftung. Zwei Lehrerinnen haben die Aufsicht. Das MK ist Umweltschule Europa.

Mitarbeiter und Lehrer von "mk:return" freuen sich über den 3. Preis, hintere Reihe von links: Andreas Stolz, Kevin Ludwig, Alexander Trapp, Jacob Kriegel, Beratungslehrerin Uta Pohl-Weber, Beratungslehrerin Britta Kothe. Vordere Reihe von links: Matthias Grote, Xenia Meier, Jennifer Cantwell, Claudia Beßler, Sammeldrache Meike, Svenja Nörenberg, Thomas Schrader und Ulrike Schöll (Stiftung Lesen).Photo: Rudolf Flentje

"Kartuschen und Patronen werden meist achtlos weggeworfen, obwohl sie wieder verwendet werden können", sagt "mk-return"-Geschäftsführerin Svenja Nörenberg. Das Unternehmen arbeitet mit Partnern wie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Telekom, der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt sowie der Industrie- und Handelskammer zusammen."Die Sammelaktion gehört zu den herausragenden Projekten, die es an unserer Schule gibt", stellt Schulleiter Manfred Wildhage fest. Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit würden hier eingeübt, sie seien wichtige Bestandteile im späteren Berufsleben. "Von Firmen bekommen wir die meisten Kartuschen und Toner", berichtet die Geschäftsführerin. "Wir würden uns freuen, wenn auch Eltern uns Kartuschen und Toner überließen."

(Aus: Braunschweiger Zeitung vom 10.06.2006)