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26.09.2019

Surffahrt des 12. Jahrgangs - wenig Netz, viel Wind und ganz viel Spaß!

Die Surffahrt des 12. Jahrgangs war wie immer ein voller Erfolg und bot wieder einmal etwas Neues für das MK – das Kitesurfen

 

Am Montag, den 2.9.2019 ging es morgens vom Hauptbahnhof Braunschweig los in Richtung Osten. Nach einer langen Zugfahrt waren wir am späten Nachmittag alle im Surfhostel in Ummanz auf Rügen angekommen. Das gute Wetter lud direkt zum Beachvolleyballspielen ein und somit duellierten wir uns, bevor unsere Koffer auf den Zimmern waren, gegen eine andere Schulklasse aus Rostock. Wenig später, nachdem wir unsere Bungalows bezogen hatten, ging es endlich ans Meer: Ein Spaziergang am Deich entlang zur Surfschule. Einige von uns wagten sich am ersten Tag auch schon ohne Neoprenanzug ins Wasser, was bei den ca. 24 Grad Wassertemperatur gut zu verkraften war.

Wir konnten zwischen einem Kite- und Windsurfkurs wählen. Die Kitesurfer hatten am ersten Abend gleich ihre erste Theorieeinheit mit ihrem Surflehrer. Der Rest der Gruppe genoss einen wunderschönen Sonnenuntergang am Schaproder Bodden. Am nächsten Tag ging es nach einer kurzen Einweisung für die Windsurfer endlich für alle aufs Wasser. Die Theorie über Luv und Lee lernten wir schnell. Das Umsetzen in die Praxis gestaltete sich allerdings etwas schwieriger. Waren wir erst einmal zu weit abgetrieben, mussten wir durch den knietiefen Bodden zurücklaufen. Das war ziemlich anstrengend! Aber dank unseres Surflehrers und der Unterstützung unserer Begleiter, Herr Herla und Herr Albrecht, beherrschten wir nach einigen Stunden auf dem Wasser sogar schon die ersten Manöver wie zum Beispiel die Wende. An den weiteren zwei Tagen verbrachten wir ebenfalls viel Zeit auf der Ostsee. Bei den Kitesurfern war die Herausforderung, den mehrere Quadratmeter großen Kite unter Kontrolle zu bekommen, größer, aber auch das schafften alle und einige standen am dritten Tag schon auf dem Board und ließen sich einige Meter über das Wasser ziehen. Den Wind im Segel (oder im Kite) zu spüren und loszufahren, war berauschend.

Und auch an Land wurde uns nicht langweilig. Wenn wir gerade nicht auf dem Wasser waren, spielten wir gemeinsam Tischtennis, Fußball oder Basketball. Durch den minimalen Konsum von elektronischen Medien - aufgrund des schlechten bis gar nicht vorhandenen Internets - ließen wir die Abende oft mit einer Pokerrunde oder einem Tischtennis-Rundlaufturnier ausklingen. Am letzten Tag stand, nach einer mühseligen Einheit auf dem Wasser bei Windstärke 6 und starkem Regen, noch die theoretische Prüfung für den Windsurfschein bevor, den die gesamte Gruppe (in Teamwork) meisterte. Abends lagen wir eng aneinander gekuschelt auf dem Deich und schauten uns gemeinsam den fantastischen Sternenhimmel an.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Kursfahrt, wir haben viel gelernt, tolle Erfahrungen gemacht und sind als Gruppe unglaublich gut zusammengewachsen.

Ein großes Dankeschön an Herrn Herla und Herrn Albrecht für die Organisation, Betreuung und Begleitung.

 

Text: Nele Hasenbank, Leo Könnecke
Fotos: Nele Hasenbank u. a.