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Seminarfach stellt im Kunstverein aus

Vernissage im Kunstverein - Präsentation der Seminarfacharbeiten zum Thema HEIMAT Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. (Christian Morgenstern) Mit HEIMAT assoziiert jeder Mensch spontan einen Ort – den Ort, wo er geboren ist oder aufgewachsen ist, wo er lebt. Dass HEIMAT auch darüber hinaus ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann, das haben wir im Seminarfach unter der Leitung von Frau Märgner-Beu erarbeitet und künstlerlisch umgesetzt. Dabei sind vierzehn völlig unterschiedliche Werke entstanden, die erstmals alle gemeinsam am 26. Februar 2014 zur Ausstellungseröffnung im Kunstverein präsentiert wurden. Die Ausstellungseröffnung fand in einem stilechten Rahmen mit Reden, Sekt, Saft, Häppchen und gewünschter Enge wegen vieler Besucher statt. Zunächst brachte Frau Wagner vom Kunstverein ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Qualität der Arbeiten auch in diesem 3. Jahr der Zusammenarbeit zwischen dem Martino Katharineum und dem Kunstverein wieder auf einem hohen Niveau angesiedelt sei. Bei der projektbezogenen Kooperation handelt es sich nicht nur darum, einen Ausstellungsraum zur Verfügung zu stellen. Das Semester über wurden wir auf unseren individuellen Wegen zur jeweiligen Heimatinterpretation von Jan Steinke, Marlene Bart und Lena Nölkenbockhoff als Studierende der HBK und Kunstvermittler/innen kompetent begleitet und beraten. Natürlich wurde allen Beteiligten gegenseitiger Dank ausgesprochen – nicht zuletzt auch den Sponsoren der Stiftung NordLB/Öffentliche (hier war als Vertreter Herr Schnur anwesend), dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz - Blumensträuße und Geschenke wurden überreicht und viel Lob für viel Engagement ausgesprochen. Nachdem sich auch unser stellvertretender Schulleiter Herr Lindner in seiner Rede beeindruckt von den ausgestellten Werken gezeigt hatte, war der offizielle Teil beendet. Alle Besucher hatten nun die Möglichkeit, jedes der vierzehn Ausstellungsstücke in Augenschein zu nehmen. Die meisten Arbeiten erschließen sich dem außenstehenden Betrachter oder Hörer nicht sofort. Hilfreich um verstehen zu können, was zum Ausdruck gebracht werden sollte, waren neben den Gesprächen mit den einzelnen „Künstlern“ auch die Publikation mit dem Titel „Bis man in die Ferne kommt“, die Jakob Grommas, Student des Fachs Kommunikationsdesign, gestaltet hatte. Diese Publikation beinhaltet alle Arbeiten mit Bild und Angaben zur Art und zu den verwendeten Materialien. Außerdem hat jeder „Künstler“ noch einen kurzen Text dazu verfasst. Als die letzten Besucher nach zwei Stunden höflich gebeten werden mussten, den Heimweg anzutreten, ging eine Veranstaltung zu Ende, die die Erwartungen der Künstler hinsichtlich des Interesses an ihren Arbeiten übertroffen hatte. Für uns als Schüler des Seminarfachs bildete die Ausstellungseröffnung den Schlusspunkt eines hochinteressanten Semesters im Seminarfach. Wir alle haben in dieser Zeit intensive Erfahrungen während der Auseinandersetzung zum Thema HEIMAT gemacht und so sehr viel Persönliches in unsere Arbeiten einfließen lassen. Aus dem uns vorgesetzten und viel umfassenden Begriff HEIMAT sind Gefühle geworden, die auf alle Besucher spürbar übertragen werden konnten. Lena Tiemann