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Kunstwerke im Original sehen – Leistungskurs Kunst in Berlin

Nach einer kurzen Nacht trafen wir uns schon früh morgens am Bahnhof zu einer lustigen (aber auch sehr langen) Fahrt nach Berlin. Um 10.45 Uhr kamen wir an. Das Museum für Gegenwartskunst wartete schon auf uns. Zunächst machten wir mit Frau Märgner-Beu eine Führung durch die große Halle. Werke von Anselm Kiefer, für die Kiefer gerade den Friedenpreis des Deutschen Buchhandels bekommen hatte, Richard Long, Fotografien von Tillmanns und Teile der Sammlung Marx gaben Anlass zum Staunen, Diskutieren aber auch zum Lachen.

Im nächsten Museum, der alten Nationalgalerie, gab es erst einmal sehr viele Landschaften zu sehen - das ist gerade unser Kursthema – und wir konnten an Originalen die Unterschiede zwischen idealen, romantischen und impressionistischen Landschaften wiederholen. Die Frau, die uns geführt hat, war ziemlich begeistert, weil wir so gut mitgemacht haben. Dabei waren einige Kommentare aus unserer Gruppe wie der zu Gottlieb Schicks Bildnis von Frau Heinrike Dannecker („Na, die würde nicht gerade Germanys´s Next Topmodel werden!“) echt zum Grinsen. Schade war, dass Casper David Friedrichs „Mönch am Meer“ gerade ausgeliehen war.

Am Nachmittag durften wir die ausgefallene Mittagspause nachholen und wer wollte konnte danach noch mit Frau Märgner-Beu durch das Galerienviertel ziehen. Aber nach soviel Kunst wollten wir erst einmal schoppen.

Um einiges Geld leichter und mit vielen Blasen und Pflastern an den Füßen ging es abends wieder in den Zug zu einer gelächterreichen Rückfahrt. Viele Lachkrämpfe später waren wir dann endlich zu Hause.

Unser Fazit: Wären wir nur mit Frau Märgner-Beu durch die Galerien gegangen, dann wäre es bestimmt billiger geworden!

(Schülertext)