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Mathematik in der Kunst

Anfang Oktober machte sich der Kurs des Seminarfaches „Mathematik in der Kunst – Kunst in der Mathematik“ auf den Weg zu dem Atelier des Braunschweiger Künstlers Lienhard von Monkiewitsch. Dieses befindet sich in dem alten Stellwerk des Hauptbahnhofes und erstreckt sich über mehrere Etagen. Zunächst führte Herr von Monkiewitsch uns durch das Erdgeschoss seines Ateliers, welches vorwiegend als Lagerraum dient, wie auch der Keller, sowie aber auch als Werkraum genutzt wird. Im Rahmen der Besichtigung seiner Werke erzählte Herr Monkiewitsch uns von einem Auftrag, welcher die Gestaltung einer Trauerhalle beinhaltete. Dies setzte er durch ein für die Angehörigen frei wählbares Farbkonzept um, sodass diese den in grau gehaltenen Raum mit verschieden farbigen Leinwänden bestücken können. Im weiteren Verlauf zeigte uns Herr von Monkiewitsch einige seiner anderen Werke, welche sich vorwiegend mit der Räumlichkeit beschäftigen. So waren einige beeindruckende Bilder darunter, welche durch z.B. ein sehr intensives Schwarz im Kontrast zu einem leuchtendem Blau, eine illusionistische Tiefe schaffen. Des Weiteren konnten wir einige Bilder betrachten die optische Täuschungen sowie Materialillusionen, durch künstlich geschaffene Transparenz, auslösen. Abschließend zeigt er uns Werke, welche auf der Fibonacci-Folge beruhen. Bei diesen entstehen geometrische Figuren mit den Maßen vier aufeinander folgenden Fibonacci Zahlen. Dabei sei auffällig, dass immer ein Quadrat entstehe. Zusammenfassend hat die Führung einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wir bedanken uns bei Herrn von Monkiewitsch, dass er uns so offen und herzlich in sein Atelier schauen ließ!(Katharina Mänz, Jg.11)