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Dem Leben auf die Spur kommen

Wer Fragen hat und vom Leben etwas wissen will, wird im Religionsunterricht ein interessantes Forschungsfeld finden.

Auf der Entdeckungsreise durch das Leben begegnen wir dem Abenteuer Freundschaft und Liebe genauso wie der Herausforderung einer gerechten und friedlichen Welt. Wir fragen nach dem Leben angesichts von Sterben und Tod genauso wie nach der Vielfalt von Glaubensformen in der Welt.

Wir folgen der Geschichte der Kirche und diskutieren kritisch den Kampf um Macht von Kirche und Staat im Mittelalter. Den Wegen, die Christen in der Zeit des Nationalsozialismus gegangen sind, gehen wir nach und versuchen sie zu verstehen.

Leben aus ganz verschiedenen Perspektiven zeigt uns die Bibel. Wir begeben uns detektivisch in die Geschichte der Texte, entschlüsseln ihre Nachrichten und hoffen, dass das „Buch der Bücher“ am Ende der Schulzeit kein „Buch mit sieben Siegeln“ mehr ist.

Religionsunterricht – das sind auch Fragen nach Gott und der Welt, nach dem Sinn unserer Existenz, nach den Gefährdungen des Menschseins, das ist auch die gemeinsame Suche nach Antworten. Letztlich ist Religion eine Lebensübung, die mal gelingt – und manchmal auch enttäuscht. Enttäuschungen müssen uns nicht entmutigen, auch dafür steht der Religionsunterricht. Ein Ort, an dem wir unsere Sorgen wie unsere Hoffnungen artikulieren können, ist der Schulgottesdienst, den wir selbst gestalten.

Evangelischer Religionsunterricht ermöglicht solides Wissen über die eigene Konfession im Dialog mit anderen Konfessionen und Religionen.

Wer dem Leben auf die Spur kommen möchte, erforscht auch neugierig das Leben außerhalb des Unterrichts: Straßeninterviews sind eine Möglichkeit, der Besuch von Beratungsstellen, von Einrichtungen der Diakonie, eine andere. Auch Kinofilme, Theateraufführungen, der Besuch von Ausstellungen, von Kirchen regen uns zur Beschäftigung mit den vielfältigen Fragen an, die das Leben für uns bereit hält.

Kompetenzorientiert unterrichten heißt, die Kompetenz der Wahrnehmung, der Deutung, des Beurteilens, des Dialogführens und des Gestaltens (so die curricularen Vorgaben) inhaltlich konkret werden zu lassen.