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Gymnasiale Oberstufe am MK

Die gymnasiale Oberstufe gliedert sich in zwei Phasen.

  • die Einführungsphase (Jahrgang 11)
  • und die Qualifikationsphase (Jahrgang 12 und 13 – unterteilt in 4 Semester)
  • nach dem vierten Semester endet die Qualifikationsphase mit dem Abitur


Die
Verweildauer in der gymnasialen Oberstufe beträgt im Normalfall drei Jahre. Es ist innerhalb der Einführungs- und Qualifikationsphase ein freiwilliges Zurücktreten möglich, welches die Verweildauer um ein Jahr verlängert. Wird ein Schüler zwar zum Abitur zugelassen, besteht dieses jedoch nicht, ist eine Wiederholung des dritten und vierten Semesters möglich, auch, wenn bereits ein Rücktritt innerhalb der Einführungs- oder Qualifikationsphase erfolgt ist. 

I Die Einführungsphase

Der Unterricht in der Einführungsphase findet bei uns größtenteils im Klassenverband statt. Die Bewertung erfolgt nach der Notenskala von 0 bis 15 Punkten und die Endnote setzt sich aus beiden Halbjahresnoten zusammen. Die Klassen der Einführungsphase werden neu gebildet. Das dreiwöchige Betriebspraktikum, ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung, findet in Jahrgang 11 statt. 

SchülerInnen mit dem erweiterten Sekundarabschluss I können bei uns in die Einführungsphase (Jg. 11) der gymnasialen Oberstufe aufgenommen werden. Dabei können entweder die Fächer Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache weitergeführt oder mit einer zweiten Fremdsprache (Spanisch) neu begonnen werden. Wenn Spanisch neu begonnen wird, muss es durchgängig in der gymnasialen Oberstufe vierstündig belegt werden. 

SchülerInnen, die die Einführungsphase an einer anderen Schule absolviert haben, können bei uns direkt in die Qualifikationsphase eintreten. In diesem Fall kann jedoch keine Fremdsprache neu begonnen werden. Es stehen als weitergeführte Fremdsprachen Englisch, Französisch und Latein zur Auswahl.

Bitte wenden Sie sich bei der Wechselabsicht von einer anderen Schule in die Sekundarstufe II des Martino-Katharineum frühzeitig an den zuständigen Koordinator, Herrn Sipply.

Am Martino-Katharineum wählen die SchülerInnen in der Einführungsphase noch keine Naturwissenschaft, Fremdsprache und auch kein musisches Fach ab. Deswegen nehmen alle SchülerInnen am Unterricht in den drei Naturwissenschaften und epochal an den Fächer Musik und Kunst teil. Das Fach Informatik kann als zusätzliches Unterrichtsfach gewählt werden, ebenso Sporttheorie (epochal im zweiten Halbjahr). Wir verzichten ganz bewusst auf das Angebot von Wahlpflichtunterricht, um den SchülerInnnen umfangreiche Wahlmöglichkeiten für die Qualifikationsphase zu erhalten und ihnen ein solides Grundwissen in allen Naturwissenschaften, Kunst und Musik zu vermitteln.

SchülerInnen, die bereits im zehnten Jahrgang einen bilingualen Geschichtskurs belegt haben oder aufgrund eines Auslandsaufenthaltes über sehr gute Englischkenntnisse verfügen, können in der  Einführungsphase einen bilingualen Geschichtskurs anwählen. Ob dieser realisiert werden kann, hängt von der Anzahl der Anwahlen ab.

In die Qualifikationsphase wird versetzt, wer in allen Fächern mit mindestens 05 Punkten bewertet wurde. Auch mit einer Note unter 05 aber mehr als 0 Punkten wird man in die Qualifikationsphase versetzt. Bei Leistungen unter 05 Punkten in zwei Fächern oder von 0 Punkten in einem Fach kann eine Versetzung nur durch die Ausgleichsregelung erfolgen. Die Anwendung der Ausgleichsregelung ist allerdings kein Automatismus. Es ist eine frühzeitige Beratung durch die KlassenlehrerIn und / oder den Koordinator (Herr Sipply) notwendig. 

Wer nicht in die Qualifikationsphase versetzt wurde, kann die Einführungsphase einmal wiederholen. Dann sind jedoch ein weiteres Wiederholen der Einführungsphase oder ein freiwilliger Rücktritt innerhalb der Qualifikationsphase ausgeschlossen.

Im jetzt neunjährigen gymnasialen Bildungsweg wird ein Auslandsaufenthalt häufig in der Einführungsphase, bevorzugt im ersten Halbjahr, realisiert. Ausführliche Informationen zu den Möglichkeiten und Vorgaben eines Auslandsaufenthaltes finden Sie auf unserem Merkblatt. Sollte ein Auslandsaufenthalt geplant sein, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt zu Herrn Schomaker auf. Er bespricht mit Ihnen alle notwendigen und empfehlenswerten Schritte. Die rechtzeitige Beratung durch uns ist Voraussetzung für die Freistellung für einen Auslandsaufenthalt.

II Die Qualifikationsphase

Die Qualifikationsphase besteht aus vier Semestern und der Abiturprüfungsphase. In den vier Semestern müssen durchschnittlich 32 Wochenstunden belegt werden, bei der Wahl des sportlichen Schwerpunkts 33. Allerdings können Schüler durch die Wahl besonderer Angebote freiwillig mehr Wochenstunden belegen – ausführliche Informationen dazu finden sich bei den Erläuterungen zu den verschiedenen Schwerpunkten. Die drei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau werden fünf Stunden die Woche besucht, alle anderen Fächer dreistündig. Das Fach Sport bildet hier die Ausnahme. Es wird als Schwerpunktfach sechsstündig und in allen anderen Schwerpunkten zweistündig unterrichtet. Das Seminarfach findet zweistündig über drei Semester statt. Wenn Spanisch in der Einführungsphase neu begonnen wurde, wird es auch in der Qualifikationsphase vierstündig unterrichtet.

Ein großer Unterschied zu den vorangegangen Jahrgängen unserer Schule besteht im Kurssystem: Der Unterricht findet nun nicht mehr im Klassenverband statt, sondern die SchülerInnen besuchen eine Vielzahl verschiedener Kurse. Die beratende und unterstützende Funktion, die bisher der Klassenlehrer innehatte, übernimmt nun der Tutor, welcher den SchülerInnen in einem der drei fünfstündigen Kurse unterrichtet. Eine weitere Besonderheit ist die Notengebung. Sie erfolgt zwar wie in der Einführungsphase nach einer Notenskala von 0 bis 15 Punkten – allerdings werden keine Ganzjahresnoten mehr berechnet. Jedes Semester (Schulhalbjahr) werden Semesterergebnisse vergeben, die nur auf Grundlage der Leistungen im jeweiligen Semester berechnet werden.

Als Partnerschule des Leistungssports legen wir Wert darauf ein umfangreiches und abwechslungsreiches Angebot an Sportkursen in der Qualifikationsphase anzubieten, die in einer gesonderten Sportwahl gewählt werden. Jede SchülerIn muss in den vier Semestern je zwei Mannschafts- und zwei Individualsportarten belegen. Als Mannschaftssportarten bieten wir in der Regel Basketball, Badminton, Hockey, Fußball, Handball, Volleyball und American Teamsports an. Im Bereich der Individualsportarten sind es Leichtathletik, Tanz, Gymnastik, Schwimmen, Turnen, Ausdauertraining, Fitness, Klettern und Skilaufen.

In der Qualifikationsphase führen die SchülerInnen ein Fehlzeitenheft, über das Fehlzeiten dokumentiert und entschuldigt werden. Die Fehlzeitenregelung für die Qualifikationsphase findet auch auch auf der Homepage der Schule.

In der Projektwoche des dreizehnten Jahrgangs finden Kursfahrten statt. 

Das Seminarfach bereitet in ganz besonderer Weise auf den zukünftigen Werdegang vor und wird mit ganz unterschiedlichen thematischen Ausrichtungen angeboten. Am Ende der Einführungsphase wählen die SchülerInnen ein Seminarfach.

Innerhalb der Qualifikationsphase gibt es keine Versetzungsentscheidungen, weshalb nur die Zulassungsvoraussetzungen zum Abitur relevant sind. Informationen hierzu finden sich unter III.

Neben der Zulassung zum Abitur kann in der Qualifikationsphase auf Grundlage von zwei Semestern der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden – der erste Schritt zur allgemeinem Fachhochschulreife. Bei Beratungsbedarf in diese Richtung nehmen Sie bitte Kontakt zu Herrn Sipply auf.

Besteht der Wunsch des freiwilligen Rücktritts muss dieser rechtzeitig schriftlich beim Schulleiter beantragt werden. Vorangehend sollte unbedingt Beratung durch den zuständigen Koordinator (Herr Sipply) in Anspruch genommen werden. Es bestehen drei Möglichkeiten des freiwilligen Rücktritts in der Qualifikationsphase:

Nach 1. Semester

ins 2. Halbjahr E-Phase

Nach 2. Semester

ins 1. Semester Q-Phase

Nach 3. Semester

ins 2. Semester Q-Phase

 

Wer sich nicht zur Abiturprüfung meldet, nicht die Zulassungsbedingungen erfüllt oder bis zum Beginn der Prüfungen zurücktritt, kommt in das zweite Semester. Auch wer die Abiturprüfung erstmalig nicht besteht, tritt in das zweite Semester zurück.

Die Unterrichtsfächer der Qualifikationsphase werden nach folgenden Aufgabenfeldern kategorisiert:

Die Aufgabenfelder 

Aufgabenfeld A

Aufgabenfeld B

Aufgabenfeld C

Deutsch

Geschichte

Mathematik

Englisch

Politik-Wirtschaft

Biologie

Französisch

Erdkunde

Chemie

Spanisch

Evangelische Religion

Physik

Latein

Katholische Religion

Informatik

Kunst

Werte und Normen

 

Musik

 

 

Darstellendes Spiel

 

 

Die Fächer Sport und Seminarfach bleiben ohne Zuordnung zu einem Aufgabenfeld.

Vor Eintritt in die Qualifikationsphase finden Wahlen statt, in denen die Schüler einen Schwerpunkt und Prüfungsfächer wählen. Ausführliche Informationen zu Wahlsystem und Wahlmöglichkeiten erhalten die SchülerInnen und Eltern am Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Halbjahres der Einführungsphase. Die Termine finden sich im Schulkalender. Die Schwerpunkte bedingen sowohl die Wahlmöglichkeiten der beiden Schwerpunktfächer, die doppelt in die Abiturwertung zählen (P1 und P2), sowie weitere Belegungsverpflichtungen. Das Martino-Katharineum bietet alle fünf Schwerpunkte an! In der Tabelle zum jeweiligen Schwerpunkt sehen Sie, welche Fächer wie lange und in welcher Anzahl Wochenstunden belegt werden müssen. Zu den fünfstündigen Schwerpunktfächern auf erhöhtem Niveau, die vom gewählten Schwerpunkt abhängen, wird ein weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau (fünfstündig) gewählt (P3), das dann über vier Semester belegt wird. Es gibt drei Regeln, die für die Prüfungsfachwahl in allen Schwerpunkten verbindlich sind:

  • aus jedem Aufgabenfeld muss mindestens ein Prüfungsfach gewählt werden, 
  • zwei der drei Fächer Deutsch, Fremdsprache und Mathematik müssen unter den Prüfungsfächern sein,
  • die Prüfungsfächer müssen in der Einführungsphase mindestens ein Halbjahr belegt worden sein 


Durch die bewährte Kooperation mit den Gymnasien Kleine Burg und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule gelingt es uns, durch Kooperationskurse auch in weniger stark angewählten Fächern Prüfungskurse anzubieten. In welchen Fächern kooperiert wird, lässt sich nicht im Vorab beantworten, da es vom jeweiligen Wahlergebnis abhängt.

SchülerInnen, die bereits in der Einführungsphase einen bilingualen Geschichtskurs belegt haben oder aufgrund eines Auslandsaufenthaltes über sehr gute Englischkenntnisse verfügen, können in der  Qualifikationsphase einen bilingualen Geschichtskurs anwählen. Ob dieser realisiert werden kann, hängt von der Anzahl der Anwahlen ab. Geschichte bilingual kann auch als mündliches Prüfungsfach gewählt werden.

Am Ende des vierten Semesters melden sich die Schüler zum Abitur. Aus der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe sind mindestens 32 Schulhalbjahresergebnisse in die Gesamtqualifikation einzubringen – die so gesammelten Punkte werden Block I genannt. Nach Entscheidung des Prüflings können weitere Schulhalbjahresergebnisse eingebracht werden; insgesamt dürfen nicht mehr als 36 Schulhalbjahresergebnisse eingebracht werden. Zum Abitur zugelassen werden kann nur, wenn bei 32 bis 34 eingebrachten Halbjahresergebnissen maximal sechs davon unter 5 Punkten liegen, bei 35 und 36 eingebrachten Halbjahresergebnissen maximal sieben. Insgesamt müssen in Block I mindestens 300 Punkte erreicht worden sein. Die Schwerpunktfächer (P1 und P2) zählen doppelt. Die Einbringungen aus der Qualifikationsphase machen 2/3 des Abiturergebnisses aus. Das 3/3 wird durch die Abiturprüfungen erbracht (siehe III – Die Abiturprüfungen).

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die fünf Schwerpunkte, der Ihnen auch bei der Navigation in unserer Wahlsimulation helfen kann.  Die Dateien, mit denen die Wahl simuliert werden kann, erhalten die Schüler im Rahmen der Wahlvorbereitung. Schüler, die an das Martino-Katharineum wechseln wollen und Interesse an den Dateien haben, nehmen Kontakt mit Herrn Sipply  auf. Alle Angaben sind allerdings ohne Gewähr, da es aufgrund der Schülerwahlen dazu kommen kann, dass einzelne Prüfungsfächer oder Kombinationen nicht umgesetzt werden können. Die Wahlsimulation ist anonym und dient nur dazu, SchülerInnen und Eltern auf die Wahl und Wahlmöglichkeiten vorzubereiten. Die richtige Wahl findet im Computerraum statt. Sie erkennen in den folgenden Übersichten, wie viele Semester ein Fach belegt werden muss (Beleg.) und wie viele der Semesterergebnisse mindestens in die Berechnung des Abiturschnitts eingebracht werden müssen (Einbr.). Ausführlichere Informationen zum Einbringen von Semesterergebnissen im Abitur finden Sie und III. Im Anschluss an die Tabelle werden die Informationen auch als Fließtext geliefert.

  1. Sprachlicher Schwerpunkt

 

 

Beleg.

Einbr.

Schwerp.-fächer

aus der Sek-I fortgeführte Fremdsprache

4

4

Deutsch oder weitere aus der Sek-I fortgeführte Fremdsprache

4

4

Kernfächer

Deutsch oder weitere Fremdsprache

4

4

Mathematik

4

4

Ergänzungsfächer

Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph)

4

4

Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel

2

2

Geschichte

2

2

Politik-Wirtschaft

2

2

Religion oder Werte und Normen

2

2

Sport

4

-

Seminarfach

3

2

 

Im sprachlichen Schwerpunkt müssen die Schwerpunktfächer (P1 und P2) entweder zwei aus der Sek-I fortgeführte Fremdsprachen oder eine aus der Sek-I fortgeführte Fremdsprache und Deutsch sein. Als weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau (P3) können eine Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph), Mathematik, Deutsch, Geschichte oder Politik-Wirtschaft gewählt werden. Des Weiteren bieten wir, entsprechende Versorgung vorausgesetzt, auch in diesem Schwerpunkt Erdkunde, Kunst und Musik als P3 an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl durch eine Anwahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Wenn nicht Deutsch (, sondern eine weitergeführte Fremdsprache) als Schwerpunktfach gewählt wurde, muss Deutsch als Kernfach belegt werden. Wurde keine zweite weitergeführte Fremdsprache (, sondern Deutsch) als Schwerpunktfach gewählt, muss eine weitere fortgeführte Fremdsprache als Kernfach belegt werden. 

Sofern nicht Deutsch oder Mathematik auf erhöhtem Niveau gewählt wurden, müssen diese als dreistündige Kernfächer durchgängig belegt werden. Gleiches gilt für eine Naturwissenschaft und eine weitere fortgeführte Fremdsprache. 

Wenn die Fächer Geschichte, Religion und Politik-Wirtschaft nicht als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen sie zwei Semester belegt werden (Achtung: Unter den Prüfungsfächern muss aber auf jeden Fall ein Fach aus dem Aufgabenfeld B sein). Wir bieten, entsprechende Versorgung vorausgesetzt,  in diesem Schwerpunkt auch Erdkunde als grundlegendes Prüfungsfach (P4 oder P5) an. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Ebenfalls für zwei Semester muss eines der Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel gewählt werden. 

Alle SchülerInnen müssen durchgängig Sport und für drei Semester das Seminarfach belegen. 

  1. Musisch-künstlerischer Schwerpunkt

 

 

Beleg.

Einbr.

Schwerp.-fächer

Kunst oder Musik

4

4

Deutsch oder Mathematik

4

4

Kernfächer

Mathematik oder Deutsch

4

4

Fremdsprache

4

4

Ergänzungsfächer

Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph)

4

4

Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel

2

2

Geschichte

2

2

Politik-Wirtschaft

2

2

Religion oder Werte und Normen

2

2

Sport

4

-

Seminarfach

3

Im musisch-künstlerischen Schwerpunkt können Kunst oder Musik als erstes Schwerpunktfach (P1) und Mathematik oder Deutsch als zweites Schwerpunktfach (P2) gewählt werden. 

Als weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau (P3) können eine Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph), eine fortgeführte Fremdsprache (En, La oder Fr), Mathematik (wenn nicht P2), Deutsch (wenn nicht P2), Geschichte oder Politik-Wirtschaft gewählt werden. Des Weiteren bieten wir, entsprechende Versorgung vorausgesetzt,  in diesem Schwerpunkt Erdkunde, Kunst und Musik als P3 an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Sofern nicht Deutsch oder Mathematik auf erhöhtem Niveau gewählt wurden, müssen diese als dreistündige Kernfächer durchgängig belegt werden. Gleiches gilt für eine Naturwissenschaft und eine weitere fortgeführte Fremdsprache. 

Wenn die Fächer Geschichte, Religion und Politik-Wirtschaft nicht als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen sie zwei Semester belegt werden (Achtung: Unter den Prüfungsfächern muss aber auf jeden Fall ein Fach aus dem Aufgabenfeld B sein). Wir bieten in diesem Schwerpunkt, entsprechende Versorgung vorausgesetzt, auch Erdkunde als grundlegendes Prüfungsfach (P4 oder P5) an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt.

Ebenfalls für zwei Semester muss eines der Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel gewählt werden, das nicht P1 ist. 

Alle SchülerInnen müssen durchgängig Sport und für drei Semester das Seminarfach belegen.

  1. Gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt

 

 

Beleg.

Einbr.

Schwerp.-fächer

Geschichte

4

4

Politik-Wirtschaft oder Erdkunde

4

4

Kernfächer

Deutsch

4

4

Fremdsprache

4

4

Mathematik

4

4

Ergänzungsfächer

Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph)

4

4

Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel

2

2

Weitere Fremdsprache, weitere Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph) oder Informatik

2

2

Religion oder Werte und Normen

2

2

Sport

4

-

Seminarfach

3

2

 

Im gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt ist Geschichte das erste Schwerpunktfach (P1). Eine Besonderheit des gesellschaftswissenschaftlichen Profils ist es, dass  Politik-Wirtschaft oder Erdkunde zwar das zweite Schwerpunktfach, aber nicht das dritte Prüfungsfach sind (P3). Zwar ist das P3-Fach auch fünfstündig auf erhöhtem Niveau, allerdings zählt es nur einfach in die Abiturwertung.  Als weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau und in diesem Sonderfall P2 können eine Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph), eine fortgeführte Fremdsprache (En, La oder Fr), Mathematik oder Deutsch gewählt werden. 

Sofern nicht Deutsch oder Mathematik als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen diese als dreistündige Kernfächer durchgängig belegt werden. Gleiches gilt für eine Naturwissenschaft und eine weitere fortgeführte Fremdsprache. 

In diesem Schwerpunkt ist es verpflichtend, dass eine weitere Fremdsprache, Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph) oder Informatik für zwei Semester belegt wird.

Ebenfalls für zwei Semester muss eines der Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel gewählt werden. 

Alle SchülerInnen müssen durchgängig Sport und für drei Semester das Seminarfach belegen.

  1. Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt

 

 

Beleg.

Einbr.

Schwerp.-fächer

Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph) oder Mathematik

4

4

weitere Naturwissenschaft (Bi, Ch, Ph) oder Mathematik

4

4

Kernfächer

Deutsch oder weitere Fremdsprache

4

4

Wenn nicht Schwerpunktfach: Mathematik 

4

4

Ergänzungsfächer

Wenn Mathematik Schwerpunktfach ist: 
weitere Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph) oder Informatik

4

4

Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel

2

2

Geschichte

2

2

Politik-Wirtschaft

2

2

Religion oder Werte und Normen

2

2

Sport

4

-

Seminarfach

3

2

 

Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt können die beiden Schwerpunktfächer (P1 und P2) aus Mathematik und den Naturwissenschaften (Bi, Ch oder Ph) gewählt werden.

Als weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau (P3) können eine Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph), eine fortgeführte Fremdsprache (En, La oder Fr), Mathematik oder Deutsch gewählt werden. Des Weiteren bieten wir, entsprechende Versorgung vorausgesetzt, in diesem Schwerpunkt Kunst und Musik als P3 an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt können die beiden Schwerpunktfächer (P1 und P2) aus Mathematik und den Naturwissenschaften (Bi, Ch oder Ph) gewählt werden.

Als weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau (P3) können eine Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph), eine fortgeführte Fremdsprache (En, La oder Fr), Mathematik, Deutsch, Geschichte oder Politik-Wirtschaft gewählt werden. Des Weiteren bieten wir, entsprechende Versorgung vorausgesetzt, in diesem Schwerpunkt Erdkunde, Kunst und Musik als P3 an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Sofern Deutsch und eine Fremdsprache nicht als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen diese als dreistündige Kernfächer durchgängig belegt werden. 

Gleiches gilt für eine Naturwissenschaft oder Informatik, wenn Mathematik Schwerpunktfach ist. Sind zwei Naturwissenschaften die Schwerpunktfächer, muss Mathematik als dreistündiges Kernfach belegt werden.

Wenn die Fächer Geschichte, Religion und Politik-Wirtschaft nicht als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen sie zwei Semester belegt werden (Achtung: Unter den Prüfungsfächern muss aber auf jeden Fall ein Fach aus dem Aufgabenfeld B sein). Wir bieten, entsprechende Versorgung vorausgesetzt,  in diesem Schwerpunkt auch Erdkunde als grundlegendes Prüfungsfach (P4 oder P5) an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Ebenfalls für zwei Semester muss eines der Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel gewählt werden. 

Alle SchülerInnen müssen durchgängig Sport und für drei Semester das Seminarfach belegen.

  1. Sportlicher Schwerpunkt

 

 

Beleg.

Einbr.

Schwerp.-fächer

Sport

4

4

Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph)

4

4

Kernfächer

Deutsch

4

4

Mathematik

 

 

Fremdsprache

4

4

Ergänzungsfächer

weitere Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph) oder Informatik

4

4

Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel

2

2

Geschichte

2

2

Politik-Wirtschaft

2

2

Religion oder Werte und Normen

2

2

Seminarfach

3

2

 

Im sportlichen Schwerpunkt ist Sport das erste Schwerpunktfach. Das zweite Schwerpunktfach kann aus den Naturwissenschaften (Bi, Ch oder Ph) gewählt werden.

Als weiteres Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau können Mathematik, Deutsch, eine fortgeführte Fremdsprache, Geschichte oder Politik-Wirtschaft gewählt werden. Des Weiteren bieten wir, entsprechende Versorgung vorausgesetzt,  auch in diesem Schwerpunkt Erdkunde als P3 an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Sofern Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache nicht als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen diese als dreistündige Kernfächer durchgängig belegt werden. 

In diesem Profil muss eine weitere Naturwissenschaft (Bi, Ch oder Ph) oder Informatik durchgängig dreistündig belegt werden.

Wenn die Fächer Geschichte, Religion und Politik-Wirtschaft nicht als Prüfungsfach gewählt wurden, müssen sie zwei Semester belegt werden (Achtung: Unter den Prüfungsfächern muss aber auf jeden Fall ein Fach aus dem Aufgabenfeld B sein). Wir bieten wir, entsprechende Versorgung vorausgesetzt,  in diesem Schwerpunkt auch Erdkunde als grundlegendes Prüfungsfach (P4 oder P5) an – es ist allerdings zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Stundenwochenzahl in zwei Semestern um drei Stunden ansteigt. 

Ebenfalls für zwei Semester muss eines der Fächer Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel gewählt werden. 

Alle SchülerInnen müssen für drei Semester das Seminarfach belegen.

Beim sportlichen Schwerpunkt müssen die SchülerInnen das Fach Sport als sechsstündiges Leistungsfach belegen, da es sich aus Theorie- und Praxiselementen zusammensetzt. Dadurch haben die SchülerInnen durchschnittlich mindestens 33 Wochenstunden Unterricht.

Die Abiturprüfung im Fach Sport besteht aus einer Abiturklausur und drei sportpraktischen Prüfungen, wovon eine auch einen theoretischen Prüfungsteil hat.

Die Belegung von Sporttheorie in der Einführungsphase ist Voraussetzung, um den sportlichen Schwerpunkt belegen zu können. 

Sport hat am Martino-Katharineum eine Tradition, da wir Partnerschule des Leistungssports sind und es nur wenige Gymnasien in der Region gibt, die den sportlichen Schwerpunkt anbieten. 

Für die Wahl des sportlichen Schwerpunkts muss eine ärztliche Unbedenklichkeitserklärung vorgelegt werden. Wenn eine SchülerIn im sportlichen Schwerpunkt im zwölften Jahrgang dauerhaft sportunfähig wird, muss das Schuljahr mit einem anderen Schwerpunkt wiederholt werden.

III Die Abiturprüfungen

Nach dem vierten Semester absolvieren die Schülerinnen und Schüler fünf Abiturprüfungen. Im Einzelnen sind dies:

  • jeweils eine schriftliche Prüfung in den drei Kursen auf erhöhtem Niveau (P1 bis P3) mit zentral vom Niedersächsischen Kultusministerium gestellten Aufgaben,
  • eine weitere schriftliche Prüfung in einem Kurs auf grundlegendem Niveau mit ebenfalls zentral vom Niedersächsischen Kultusministerium gestellten Aufgaben,
  • eine mündliche Prüfung in einem Kurs auf grundlegendem Niveau mit vom Fachprüfungsausschuss gestellten Aufgaben


Die Ergebnisse dieser fünf Prüfungen müssen in vierfacher Wertung mindestens 100 Punkte ergeben (maximal möglich sind 300). Höchstens zwei Ergebnisse dürfen unter 05 Punkten liegen. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, können möglicherweise Nachprüfungen wahrgenommen werden. In einem solchen Fall erhalten die SchülerInnen intensive Beratung durch Herrn Sipply.

Die Termine für die Abiturprüfungen finden sich im Jahresterminplan der Schule und hängen am Oberstufenbrett des jeweiligen Abiturjahrganges aus.