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Naturwissenschaften sind „in“!

Davon konnte man sich am „Langen Abend der Naturwissenschaften“ am MK anlässlich unseres 600jährigen Schuljubiläums überzeugen:

So viele an den Angeboten interessierte und begeisterte Schüler zu erleben war beeindruckend! Aber auch die Eltern wurden in den Strudel der Begeisterung mit einbezogen.

Die Vorträge

Eingeläutet wurde der lange Abend durch exzellente Fachvorträge aus den Bereichen Biologie ("Toleranz und Autoimmunität", Prof. Schmitz; "Connectomics – Zu den Karten des Denkens", Dr. Helmstaedter), Chemie ("Wieso ist unsere Welt so bunt?", Prof. Bröring) und Physik ("Warum fast alles kaputt geht?", Dr. Bäker).

Die Referenten hatten sich so perfekt auf ihre Zuhörerschaft eingestellt, dass das Interesse sehr groß war und in dem einen oder anderen Schüler der Wunsch keimte, selbst einmal forschend tätig zu werden. Insbesondere unser ehemaliger Schüler Moritz Helmstaedter verstand es, Aufmerksamkeit und großes Interesse zu wecken.

Die Workshops

Das sich anschließende äußerst vielfältige Angebot an Workshops, offenen Stationen und Präsentationen verschiedener Arbeitsgemeinschaften, Profilgruppen und Seminarfächer zog die Schüler und Eltern magisch an. Und das zu Recht! 

Da gab es einen Raketenworkshop, einen Brückenbau-Wettbewerb, Spektroskopie-Vorführungen, Chemie-Workshops zum Thema Licht und Farbe, zur Stromgewinnung und zur Haute Cuisine in den Naturwissenschaften (dort roch es immer lecker nach Kuchen und Schokolade). Die Biologen zeigten mit Ihren offenen Stationen Parcours der Sinne, Manipulation der Sinne und Vom Sinnesorgan zur Wahrnehmung , dass Sinne wirklich Sinn machen. Besonders stark war das Interesse an den Alkohol- und den Umkehrbrillen, die jedem ganz neue Erfahrungen bescherten. Auch der Andrang bei der abschließenden Schweineaugenpräparation sprengte fast die räumlichen Möglichkeiten. Desweiteren konnten sich die Besucher auf die Suche nach dem verlorenen Schatz begeben, den Workshop Roboterchallenge besuchen oder die Veränderungen auf unserer Erde anhand verschiedener Stationen verstehen lernen. Unterschiedlichste Experimente aus dem Fachbereich der Geographie bezogen sich auf das Wettergeschehen, die Orientierung, Höhenschichten des Elm, den Brunnenbau, die Fließgeschwindigkeit von Flüssen und die Wasserdurchlässigkeit unterschiedlicher Bodenarten. Auch „Das MK als Umweltschule“, präsentiert vom Seminarfach und repräsentiert von der Schülerfirma MKreturn,  fand großen Anklang.

Schüler und Lehrer hatten viel Zeit aufgewandt, alles vorzubereiten, und waren selbst mit Begeisterung dabei, ihr Wissen weiter geben zu können, so dass eine tolle Stimmung herrschte. Manch ein Elternteil, der dann doch irgendwann den Heimweg antreten wollte, wurde durch die bittende Frage: „Kann ich noch diesen einen Versuch ausprobieren?“ daran gehindert.

Herzlichen Dank Herrn Spieler für die Koordination des Abends sowie Herrn Boelter für die Organisation der Vorträge und insbesondere all den engagierten Schülern, Kollegen und Referenten, die diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht haben!

Tatjana Decker