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Die MK-Sportschau

Am Freitag, den 20. März, war es endlich so weit: Nach zweijähriger Planung und intensiven Proben in den letzten Monaten brachten über 300 MK-Schülerinnen und -Schüler ihre Welt des Sports auf die Bühne! Unter dem Motto „Sportliches Allerlei mit Pfiff“ konnten die circa 1000 Zuschauer in der Sporthalle „Alte Waage“ kleine und große Sportler in Aktion sehen.

Nachdem Sport-Fachobmann Timo Galland und Schulleiter Manfred Wildhage die voll besetzte Tribüne begrüßt hatten, führte MK-Urgestein Ulli Hartmann die Gäste durch den Abend.

Die Jüngsten, über 100 Fünftklässler, eröffneten das Programm mit einer bunten Großgruppenakrobatik, die mit ihren bunten Tüchern fantasievolle und ästhetische Bilder entstehen ließ. Daran anschließend zeigte die 6c eine eigene Turnshow, die Inhalte des Sportunterrichts kreativ auf die Bühne brachte. Was aus solch einfachen „Leibesübungen“ wird, wenn sich die Sportler dazu entschließen, diese auf Leistungsniveau zu betreiben, bewiesen Annika, Lia und Maja (9c): Ihr hohes Niveau im turnerischen und gymnastischen Bereich unterstrichen sie in Form von Überschlägen vorwärts und rückwärts, Hebefiguren und Flugelementen, die mit Tanzeinlagen zu einer tollen Choreografie verbunden wurden. Die gesamten sechsten Klassen überraschten das Publikum mit einem sogenannten „Flashmob“, einem Tanz, der, durch wenige Schüler ausgelöst, in einem Schülerauflauf des gesamten Jahrgangs mündete.

Die Volleyballer des MK präsentierten ihre Sportart in einer fulminanten Leuchtshow: In der Dunkelheit der Halle hatten ihre synchronen, athletischen Einlagen etwas Futuristisches. Als das Licht wieder anging, landeten wir auch im Programm im realistischen Alltag. Ausgewählte Schüler repräsentierten die unterschiedlichen Entwicklungsschritte in der Sportartentwicklung am MK: Vier Sechstklässler demonstrierten einfache Ballwechsel mithilfe der Grundtechniken Pritschen und Baggern. Über die Altersstufen hinweg wurden Technik und Taktik stets anspruchsvoller. Zu guter letzt beeindruckten sechs Volleyball-Bundesligaspieler mit ihrem Können die Zuschauer. Kommentiert wurden die sportlichen Einlagen durch Jürgen Berkle, ehemaliger Lehrer am MK und großer Unterstützer des sportartspezifischen Leistungsschwerpunktes an der Schule. 

Eine Sportart völlig neu zu interpretieren, das gelang den Siebtklässlern in ihrem folgenden Auftritt: Jeder, ausgestattet mit einem Basketball, nutzten die Schüler diese als Musikinstrument. Durch Prellen, Passen und Klatschen des Balles entstanden, kombiniert mit einfachen choreografischen Abläufen, eingängige Rhythmen, die jeden in der Halle in Bewegung versetzen mussten. Musikalisch ging es weiter im Programm, als die 8e in Kapuzenpullis, tief sitzenden Hosen und weißen Masken die Bühne eroberte, um ihre Hip-Hop-Choreografie darzubieten. Synchrone Klassenacts wechselten sich mit Kleingruppeneinlagen und sogar Solos ab. Trotz der angebrachten Coolness dieser Szene war den Schülern der Spaß an der gemeinsamen Bewegung anzumerken.

Beim Hockey, neben Volleyball zweiter Sportartenschwerpunkt des MK, erklärte ein Großvater seinem Enkel in kurzweiligen Gesprächsphasen (dargestellt durch Schüler), was es mit diesem Spiel überhaupt auf sich hat. Das hohe Tempo der unterschiedlichen Spielzüge wie auch die Härte der Schüsse ließen auf das hohe Trainings- und Spielniveau der Beteiligten schließen. Die Demonstration schloss mit einem Hockeyspiel mit Leuchtkugeln ab.

Nun konzentrierte sich alles auf zwei junge Menschen in eleganter Robe. MK-Schülerin Viktoria (8e) schwebte gemeinsam mit ihrem Partner mit zwei Standardtänzen über den Hallenboden und ließ das Publikum für einige Minuten in ihre glitzernde Welt eintauchen. Abgelöst wurde diese Harmonie durch eine temporeiche und bunte Minitrampinszenierung der Sportklassen 7c, 8c, 9c und 10c. Bis zu sechs Trampoline samt Kästen und Weichböden wurden hier in hoher Frequenz mit diversen Fußsprüngen, Überschlagvarianten und Salti beturnt.

Zum Abschluss des Programms zeigten sich alle beteiligten MK-Schüler noch einmal auf der Bühne und formierten sich danach geschickt zu einer 600, die in der Dunkelheit in bunten Lichtern erstrahlte.

Die MK-Sportschau lebte vom Engagement der vielen beteiligten Schüler und Lehrer, die vorher im Unterricht wie auch in ihrer Freizeit Ideen, Konzentration und Mühe voll einbrachten. Ihnen war anzumerken, dass sie mit Freude und ein wenig Stolz bei der Sache waren und ihre Sportschau feierten. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl und die Lust an der Bewegung und Präsentation spürte auch das mitfühlende, gut gelaunte Publikum, sodass diese Jubiläumsveranstaltung zu einem unterhaltsamen und begeisterten Gemeinschaftserlebnis werden konnte.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf die weiteren Sportveranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres (s. rechts)!